Der Vibrationswalzenzug steht auf der Baustelle in Gelsenkirchen-Buer. 14 Tonnen Betriebsgewicht. Die Bandage vibriert mit 28 Hz auf der Schottertragschicht. Wir messen den Verdichtungsgrad mit der Isotopensonde – 98% der modifizierten Proctordichte sind erreicht. Jetzt fehlt die Asphaltdecke. Die Bemessung flexibler Fahrbahnen in dieser Stadt ist kein Standardprogramm. Der Baugrund hier ist geprägt von bergbaulichen Senkungsmulden und weichen Emscher-Mergeln. Wer den Untergrund nicht versteht, dimensioniert die Asphaltschichten falsch. Wir arbeiten mit der RStO 12 und den ZTV Asphalt-StB. Die Verkehrsbelastung in Gelsenkirchen ist hoch – besonders auf der B227 und den Zubringern zur A42. Unsere CBR-Prüfungen liefern die Kennwerte für den Oberbau.
Eine flexible Fahrbahn in Gelsenkirchen muss Bergsenkungen von bis zu 4 mm pro Jahr ohne Rissbildung aufnehmen können.
Fragen und Antworten
Welche Verkehrsbelastung kann eine flexible Fahrbahn in Gelsenkirchen aufnehmen?
Das hängt von der Dimensionierung ab. Wir bemessen Fahrbahnen für Belastungsklassen von Bk0.3 (Wohnstraßen) bis Bk100 (Industriestraßen). Eine Logistikfläche mit 200 Lkw pro Tag entspricht etwa Bk10. Die Asphaltschichten werden entsprechend der RStO 12 dimensioniert.
Wie wird der Einfluss von Bergsenkungen in Gelsenkirchen berücksichtigt?
Bergsenkungen in der Emscherzone betragen typischerweise 2–4 mm pro Jahr. Wir berücksichtigen das durch eine erhöhte Verformbarkeit der Asphaltdecke und eine bewehrte Asphalttragschicht, die Zugspannungen aus Muldenbildung aufnimmt.
Was kostet die Bemessung einer flexiblen Fahrbahn in Gelsenkirchen?
Die Kosten für unsere Leistungen liegen je nach Umfang zwischen €1.550 und €4.670. Das umfasst die Baugrunduntersuchung, die Laborversuche und die rechnerische Oberbaubemessung. Die Kontrollprüfungen während der Ausführung werden separat abgerechnet.
Welche Prüfungen sind während der Bauausführung erforderlich?
Mindestens der dynamische Plattendruckversuch auf jeder Schicht, die Verdichtungsgrad-Bestimmung der Frostschutzschicht und die Schichtdickenkontrolle am Bohrkern. Die Prüfdichte richtet sich nach den ZTV Asphalt-StB, typischerweise ein Prüffeld pro 1.000 m².